Kirchenmusiker mit Liebe zum Alphorn veröffentlicht CD

Rheinische Post, 15 August 2015

Kirchenmusiker mit Liebe zum Alphorn veröffentlicht CD

Gleich vier Chöre leitet Wilhelm Junker, Kirchenmusiker in der Gemeinschaft der Gemeinden in Jüchen, zudem engagiert er sich in Musikschulen. Nun hat der 53-Jährige ein anderes Projekt verwirklicht: eine ungewöhnliche CD mit Kirchenliedern und mit dem Titel „Te Deum laudamus“. Das Besondere dabei ist das Alphorn, das auf der CD in den Eigenkompositionen immer wieder zu hören ist und das Junker früh für sich entdeckt hat.

 

Wilhelm Junker stammt aus Trier. Sein Vater war Orchestermusiker, seine Mutter gab ihm schon sehr früh Klavierunterricht. Bekanntlich fällt der Apfel nicht weit vom Stamm: So studierte er an der Musikhochschule Köln als Hauptfach Waldhorn/Orchestermusik. Seine kirchenmusikalische Ausbildung erhielt er an der Kirchenmusikschule St. Gregorius-Haus in Aachen, wo er 1988 sein Examen ablegte.

 

Musik hat einen hohen Stellenwert in seinem Leben: Als Kirchenmusiker leitet Junker den Kirchenchor Hochneukirch/Jüchen/Otzenrath, eine Choralschola, den Gospelchor „Spiritual Voices“ und den Projektchor „Jüchener Kantorei“. Junker arbeitet als Musikpädagoge an der Kreisjugendmusikschule sowie an der Kreismusikschule Viersen. Seit 1999 ist er Mitglied im Blechbläserquintett „International Brass“, das die neue CD mit eingespielt hat, ebenso wie im „Junge Konzert-Chor Düsseldorf“ unter Leitung von Guido Harzen. Ein besonderes Anliegen sind Junker Auftritte in der Besetzung „Horn und Orgel“, wobei er die unterschiedlichen Charaktere der Alphörner zum Ausdruck bringt. Er selbst besitzt vier dieser bis zu 3,60 Meter langen Instrumente. Auf der CD ist immer wieder auch das Zusammenspiel von Blech- und Holzblasinstrumenten ein Thema.

 

Wenn sich der Ehemann und Vater einer Tochter nicht mit Musik befasst oder sich der Familie widmet, wandert er, geht schwimmen oder entspannt bei Gartenarbeit. Nun bereitet er sich auf die Präsentationskonzerte vor, bei denen die CD (15 Euro) vorgestellt wird. Auf ihr ist neben „Te Deum Laudamus“ auch die „Missa con corno“zu hören. Das erste Konzert ist morgen, 16 Uhr, im Kloster Knechtsteden.